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Until There´s Nothing Left Of Us Hot

 
Until There´s Nothing Left Of Us
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CD Rezension

Artist / Band KILL HANNAH
Release Date 23. 05. 2008
Homepage http://www.killhannah.com/
Label Roadrunner Records
Label URL http://www.roadrunnerrecords.de/

KILL HANNAH aus Chicago werden als „das große Ding das einschlagen wird wie eine Bombe“ beworben, denn in Amerika längst bekannt, nisteten sich die vier Herren gemeinsam mit Instrumentarium und Lyrik in englischen Gehörgängen ein um nun vor dort aus das noch unwissende Resteuropa zu infizieren.

KILL HANNAH aus Chicago werden als „das große Ding das einschlagen wird wie eine Bombe“ beworben, denn in Amerika längst bekannt, nisteten sich die vier Herren gemeinsam mit Instrumentarium und Lyrik in englischen Gehörgängen ein um nun vor dort aus das noch unwissende Resteuropa zu infizieren.
Mit „Until there´s nothing left of us“ erscheint das (wenn ich mich nicht verzählt habe und das BestOf-Album weglasse) insgesamt fünfte Album der seit 1995 bestehenden Band quasi als Erstlingsscheibe auch in Deutschland und bietet fünfzehn Titel zum intensiven Kennenlernen.

„(Sleep Tight)“ stellt den Opener dar, ein kurzes elektronisch angehauchtes sphärisches Intro mit ruhigen Gesangspassagen, das für sich allein noch nicht allzu viel auzusagen vermag.
Mit „Believer“ wird es dann schon etwas rockiger, neben melodisch wunderbar arrangierten Keyboardklängen fügen sich nicht weniger klangvolle Saitengriffe und der nasale Gesang Mat Devine´s zu einem zwar nicht ganz neuen, aber dennoch frischen Sound zusammen.
„Lips like Morphine“ ist nun aber gleich zu Anfang einer Scheibe DAS (oder mein persönliches) Highlight. Trotz, oder wohl wegen der so ungewöhnlich unmännlichen Stimme des Sängers blieb ich daran hängen um mich überzeugen oder abschrecken zu lassen. Der rhythmische Basseinsatz, der Mitsingrefrain und der leicht zu verstehende, nahezu platte Text verursacht süchtigmachendes Fußwippen, Spaß am Hören und sogar ein Weitersummen wenn gerade Stille um einen herum herrscht – Mitreißend – Highlight!
Auch Stücke wie „The Songs that saved my life“ oder „Crazy Angel“ haben diese Wirkung, wenn auch nicht ganz so prägnant. Besonders letzterer scheint mir mit seiner poppigen Art und dem schmachtenden Lovesong-Text zu den Ohrwurmtauglichen zu gehören.
„10 more minutes with you“ ist dann eher ein Midtempotrack bei dem auch die etwas tieferen Stimmnuancen zu vernehmen sind. Auch hier ist das melodische Drumherum nett entworfen und begleitend, nicht aber die Rockattitüde unterdrückend eingesetzt worden.
Mit „Kennedy“ erwatet den Hörer dann die etwas elektronischere Seite von KILL HANNAH. Stellenweise erinnert es ein wenig an Garbage´s „Garbage“-Album. Es tut tatsächlich gut ein klein wenig Abwechslung vernehmen zu dürfen, denn nach der Hälfte des mit fünfzehn Titeln recht langen Albums ist der typische Sound der Jungs im Ohr angekommen und lässt sich zwischendurch schon ein wenig routiniert am Trommelfell vorbeischleusen.
„(Life in the arctic)“ stellt noch ein Instrumentalstück dar, bevor die Scheibe mit rockigeren Strukturen in „The Chase“ und „Nerve Gas“ ausklingt.


Fazit:

Der große Erfolg von KILL HANNAH ist nicht von der Hand zu weisen, „Until there´s nothing left of us“ fügt sich neben anderen Größen wie „30 Seconds to Mars“ oder „My Chemical Romance“ nicht nur in Amerika sondern wohl bald auch in ganz Europa wunderbar ein. Mit ihrer Mischung aus Rock, Elektronica und Pop, mit den punktgenau landenden Texten und dem gezielt szeneübergreifenden Look treffen sie absolut den Nerv der zur Zeit angesagten musikalischen Bewegung, leider wird es mit der Zeit dann doch etwas langatmig und gleichbleibend. Zweifellos wird es die Hardcore-Fans und die „Is doch alles Emo-Mist“-Pöbel geben, aber wenn hier wer Spaß an einem kleinen Probehören und dem ein oder anderen Ohrwurm hat, der sollte sich KILL HANNAH nicht verweigern...und dann dürft ihr mit mir zusammen zu meinem unumstrittenen Favoritenanspieltipp „Lips like morphine“ Fußwippen ;)

Tracklist:

01. (Sleep Tight)
02. Believer
03. Lips Like Morphine
04. Boys & Girls
05. The Songs That Saved My Life
06. Crazy Angel
07. 10 More Minutes With You
08. The Collapse
09. Love You To Death
10. Kennedy
11. Black Poison Blood
12. They Can't Save Us Now
13. (Life In The Arctic)
14. The Chase
15. Nerve Gas

Autoren Bewertung

Fazit

Gesamtbewertung: 
 
79
Musik::
 
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Cover/Booklet::
 
85
Wiederholfrequenz::
 
75
Gesamtkonzept::
 
75
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Yes No
Geschrieben von Xardas
January 04, 2009
#1 Verfasser
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Der große Erfolg von KILL HANNAH ist nicht von der Hand zu weisen, „Until there´s nothing left of us“ fügt sich neben anderen Größen wie „30 Seconds to Mars“ oder „My Chemical Romance“ nicht nur in Amerika sondern wohl bald auch in ganz Europa wunderbar ein. Mit ihrer Mischung aus Rock, Elektronica und Pop, mit den punktgenau landenden Texten und dem gezielt szeneübergreifenden Look treffen sie absolut den Nerv der zur Zeit angesagten musikalischen Bewegung, leider wird es mit der Zeit dann doch etwas langatmig und gleichbleibend. Zweifellos wird es die Hardcore-Fans und die „Is doch alles Emo-Mist“-Pöbel geben, aber wenn hier wer Spaß an einem kleinen Probehören und dem ein oder anderen Ohrwurm hat, der sollte sich KILL HANNAH nicht verweigern...und dann dürft ihr mit mir zusammen zu meinem unumstrittenen Favoritenanspieltipp „Lips like morphine“ Fußwippen ;)
 
 


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