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Fight As One Hot

 
Fight As One
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CD Rezension

Artist / Band HYBRID CHILDREN
Release Date 20. 03. 2009
Homepage http://www.hybridchildren.net
Label Wolverine Records
Label URL http://www.wolverine-records.de

Das nunmehr siebte Album der Finnen HYBRID CHILDREN hat das Licht der Welt erblickt und verspricht schon von Vornherein, dass es Punk´n´Roll in seiner vielleicht feinsten Form zu bieten hat! Wie sich das anhört, könnt ihr euch hier "erlesen"...

Lost geht es mit “Fight as One” , der mit einer Wucht an Gitarren-und Schlagzeugklängen schon zu Beginn den Hörer in Rock-Stimmung bringen dürfte. Der einsetzende Gesang ist klar und reißt mit, auch wenn er für meinen Geschmack teilweise auf einer Stufe mit der musikalischen Untermalung steht. Wunderschön rau und aggressiv passt der Gesang gut zu den Lyrics und auch die durchweg rockige Musik untermalt den ausdrucksstarken und kraftvollen Gesang- mehr zu sagen, als dass der Song ein prima Einstieg in das Album ist und auf jeden Fall Lust auf mehr macht, gibt es nicht.

“Medicine Train” ist wohl genauso schnörkellos wie sein Vorgänger, er geht straight forward und stotzt nur vor Kraft und besticht durch den klaren und durchweg ausdrucksstarken Gesang.

Weiter geht es mit “Deathbreath Dynamo” – ein Song, der zu Beginn erst aus Drums und Bass besteht, dann aber schnell an Fahrt aufnimmt und Gitarrenklänge miteingliedert. Was die Lyrics angeht, kann man gut und gerne sagen, dass man zumindets den Refrain noch Stunden nach dem letzten Hören im Kopf haben wird, ob man will oder nicht. Der komplette Song hat musikalische und gesangliche Qualität, auch wenn vielleicht an manchen Stellen ein bisschen mehr Tempo oder Härte gut getan hätte.

“Dancing on Roses” und “Worldwide Checkmate” würde ich als die perfekten Mitsing- beziehungsweise Mitgröhl-Songs betiteln. Eingängige Melodien und ein eingängige Texte, die sich schon fast im Gedächtnis festfressen und einem keine Ruhe mehr lassen. Musikalisch zwar nichts außergewöhnliches, aber Gesang und Musik ergänzen sich prima, ein perfektes Zusammenspiel – zwei Songs mit absoluter Hit-Qualität. „Worldwide Checkmate“ gefällt mir ein bisschen besser, weil er noch etwas mehr Härte innehat als “Dancing on Roses”, letzterer besitzt mehr Melodie als Härte.

“Blackheart Baby” und “Fire always burns in us” könnte man getrost als fröhlich klingende Nummern bezeichnen, die sich aber trotzdem gründlich voneinander unterscheiden. Während es bei ersterem etwas an Mitsing-Potential fehlt, so kann man eben dieses Potential in „Fire always burns in us“ finden. Dagegen ist „Blackheart Baby“ wesentlich eingängiger als Ganzes, wohingegen „Fire always burns in us“ wohl eher im Gedächtnis bleiben dürfte, weil es nicht ganz so gleichförmig vor sich hin läuft. Beide Songs jedoch bestechen durch eoe gute Balance zwischen Gesang und musiaklischer Untermalung, die in beiden Fällen den gesang hervorragend untermalt und ergänzt. Beide sind eher im Midtempo als in härteren Gefilden, was den Songs aber nicht als Minuspunkt anzurechnen ist, weil trotzdem Kraft und Ausdruck in gutem maße vorhanden sind.

“These are the moments I´m living for” würde ich als ruhigsten Song des Albums ausgeben, auch wenn “ruhig” wohl immer noch nicht wirklich zutreffend ist. Die Strophen sind weniger dominant mit Gitarren- und Schlagzeugklängen untermalt, und auch der refrain profitiert weitgehend von Jasse´s weitgehend melodiösem Gesang, der gleichzeitig rau klingt und doch Weichheit inne hat. Die eingebauten Gitarrenpassagen lockern das Gesamtbild des Liedes auf, ohne es jedoch in die Länge zu ziehen oder den Klang stark zu verändern. Alles in allem ist der Song voller Melodie und die Härte und temporeichen Elemente der anderen Songs sind hier außen vor, was eine angenehme Abwechslung ist.

Als nächstes ist “Dropzone of black Snow” an der Reihe: wie immer recht schnörkellos präsentiert sich dieser Song, der jedoch teilweise eine Gitarrenmelodie aufweist, was jedoch nur während des Beginns und während der Strophen leicht zu merken ist, während der Refrain weniger von dieser Melodie profitiert, sonder vom passenden Gesang, der mit einem teilweise auftauchendem Backgroundgesang noch weiter unterstützt wird. Der Song als Ganzes rockt nicht weniger als die anderen Lieder, auch wenn die Aggressivität während der Strophen nicht ganz so schwer wiegt wie in vorhergehenden Liedern – die Eingängigkeit des Songs kann man nicht in Frage stellen, erneut ist ihnen ein Stück gelungen, was in Erinnerung bleibt.

Sich ein Lied von Metallica vorzunehmen und es zu covern, ist schon eine mutige Handlung – wenn es dann aber so gut gelingt, den Song in „seinen“ Stil umzumodellieren, dann bekommt man sicherlich diese Version von “Motörbreath” vorgelegt. Anstatt zu versuchen, den Stil von metallica nachzumachen, sind Hybrid Children ganz sie selbst und zeigen das auch deutlich – der Sound ist unverkennbar der ihre, man bemerkt im Gesang die selbe Kraft nach vorne und den mitreißenden Klang der Instrumente. Anders ist allenfalls das nicht ganz schnörkellose Gitarrensolo im Song, was man hatte nicht weglassen wollen oder können, aber das tut der Sache keinen Abbruch, sondern passt nun mal auch in dieser Version prima in den Song hinein.

Den Schluss macht “Out in the Wasteland” . Der Song besitzt zwar kraftvolle Parts, aber dennoch fehlt hier das Gefühl, nach vorne gepushed zu werden, man hat eher das Gefühl vor sich hin zu hören ohne sich großartig mitgerissen zu fühlen – das mag am eher ruhigeren Tempo liegen, also auch am Musik- und Gesangsrhythmus der sich von den anderen Liedern unterscheidet. Alles in Alleim ein netter Ausklang aus einem kraftvollen Album.

Tracklist
1. Fight as One
2.Medicine Train
3. Deathbreath Dynamo
4. Dancing on Roses
5. Worldwide Checkmate
6. Blackheart Baby
7. Fire always burns in us
8. These are the moments I´m living for
9. Dropzone of black Snow
10. Motörbreath
11. Out in the Wasteland

Autoren Bewertung

Fazit

Gesamtbewertung: 
 
86
Musik::
 
90
Cover/Booklet::
 
73
Wiederholfrequenz::
 
89
Gesamtkonzept::
 
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Yes No
Geschrieben von Carina
May 04, 2009
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Zuletzt aktualisiert: May 04, 2009
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Ein Album voller Power und einer tollen Mischung aus vorwiegendem Punk´n´Roll, Einflüsse aus Metal, Glam und Hardcore, die einen mitreißen und aufputschen – und das schafft jedes einzelne Stück. Stimmlich und musikalisch eine absolute Top-Scheibe, leider ist die Spieldauer mit knapp über 30 Minuten ein bisschen kurz geraten. Wem das nicht reicht, soll sich einfach noch ein anderes Album der Band anschaffen, denn es wäre ein Fehler sich von der Spielzeit abschrecken zu lassen – denn besser 32 Minuten pures Hörvergnügen, als mehr Spielzeit und Langeweile, die man hier in keiner Sekunde findet!
 
 


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