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Barriers Hot

 
Barriers
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CD Rezension

Artist / Band HORNS OF ANGUISH
Release Date 19. 08. 2009
Homepage http://www.hornsofanguish.com
Label Kampas Records
Label URL http://www.kampas.fi

2004 wurde diese Band gegründet, und zwar als Trio – jetzt sind nunmehr 2 Bandmitglieder übrig geblieben, die nun ihrer Liebe zur Musik weiterhin nachgehen. Und was bei solch einer CD dann herauskommt, könnt ihr hier lesen…

Los geht es mit “Beyond the bounds of life” – der Song ist durchweg eingängig und das, wie auch in fast allen folgenden Songs zu hören, Intro des Songs ist instrumental und auch nicht gerade kurz. Musik und Gesang passen gut zusammen, auch wenn mir der Gesang teils zu kurz kommt was die Aussagekraft angeht, da er nur sehr schwer zu verstehen ist. Alles in Allem zeigt dieses Lied, was einen mit den kommenden Songs erwartet.

“Barriers” beginnt eher ruhig und besinnlich mit langsamerem Gitarrenspiel, das verspielt und vielleicht sogar an wenig nachdenklich auf mich wirkt. Bruchlos geht es dann mit dem rockigerem Teil los, leicht verzerrter Gitarrensound garniert den stoßartigen Gesang und schafft dadurch zumindest ein Bild einer Situation vor dem inneren Auge. Immer wieder wird es etwas ruhiger und genau dieser Wechsel, der zu keiner Zeit störend wirkt, macht dieses Lied auch so hörenswert.

Als nächstes bekommt man “Ominous” zu hören – der Song beginnt mit einem längeren instrumentalen, aber durchaus rockigen Einstieg, der trotz alledem etwas zu lang geraten ist. Gesang und Musik passen nicht ganz zueinander, da der Rhythmus einfach nicht der Selbe ist und die Musik den ausdrucksstarken Gesang bei Weitem nicht unterstützen kann. Das Lied ist mit recht wenig Lyrics ausgestattet, daher sind lange Stücke immer wieder instrumental gehalten, was aber nicht negative ist, da man durchaus sagen kann, dass es abwechslungsreich ist: nicht nur rockige Passagen findet man, auch ruhigere Stellen sind zu finden und beide passen sehr gut zueinander. Im Großen und Ganzen ist das Lied aber zu lang geraten, da es sich immer und immer wieder in die Länge zieht und eigentlich nichts mehr Neues bieten kann, was sehr schade ist.

“Scorch” beginnt sehr gitarrenlastig und beinhaltet einen fast schreienden Gesang, den man nur mit höchster Anstrengung verstehen kann, da er so verzerrt klingt. Erneut dominieren, auf Grund der geringen Menge an Lyrics, Instrumentalpassagen, die nach kurzer Zeit sehr oft eintönig und monoton werden- aber wenigstens sind die Übergänge der schnelleren und langsameren Passagen flüssig, aber das dürfte auch das einzig Positive daran sein. Auch der Gesang kann hier nicht wirklich überzeugen, da man keinerlei stimmliche Veränderung ausmachen kann, und auch hier nicht wirklich aussagekräftig wirkt.

Weiter geht es mit “Evading capture” , einem Song, der einen genau 3:10 Minuten langen instrumentalen Beginn an den Tag legt – und damit den Hörer (zumindest mich), schon weitgehend zum Abschalten gebracht hat, bevor der erste Gesang auch nur auftauchen konnte. Der Gesang selbst wirkt kratzig und drängt nach vorne dank der Ausdruckskraft, und dieses Mal ist auch die Musik mehr Unterstützung als zuvor.

“Led astray” beginnt recht schnell mit Gesang, der von den Gitarrenriffs unterstützt wird in Aussage und sie auch sehr gut von ebendiesen untermalt wird. Die immer wiederkehrenden instrumentalen Teile des Songs sind angenehm anzuhören, werden aber auch recht schnell monoton dank der gleichen Melodie. Erneut werden ruhigere und eher melancholische Passagen mit rockigeren abgewechselt, was sich sehr positiv auf den Song auswirkt, da er abwechslungsreicher und aufgelockert wirkt.

Was die Dauer eines Songs angeht, so gewinnt “A new bred plague” den Wettkampf um den längsten Song – mit einer Laufzeit von mehr als 12 Minuten, übertrifft er alle zuvor gehörten Songs. Überraschenderweise kommt der Song auch ohne ein ellenlanges instrumentales Intro aus und steigt recht flott mit dem drückenden und kraftvollen Gesang ein. Gerade wenn man denkt, dass die darauffolgende instrumentale Passage eintönig wird, so schleichen sich ganz neue Gitarrenklänge ein, ein ganz neuer Sound findet sich in dem Lied, ohne stilistisch eine Bruch zu erzeugen, und lässt einen weiterhin gebannt zuhören. Dieses „Spielchen“ zwischen Gesang und darauffolgender Instrumentalpassage wiederholt sich immer wieder, ohne etwas großartig Neues zu bringen - bis zu dem Punkt, an dem das Lied zu Ende zu sein scheint, dann aber nach längerer Stille mit reinem und melancholischem Klavierspiel wieder einsetzt.


Tracklist
1.Beyond the bounds of life
2. Barriers
3. Ominous
4. Scorch
5. Evading capture
6. Led astray
7. A new bred plague

Autoren Bewertung

Fazit

Gesamtbewertung: 
 
70
Musik::
 
69
Cover/Booklet::
 
86
Wiederholfrequenz::
 
62
Gesamtkonzept::
 
66
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Yes No
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Als Fazit kann man nur sagen, dass die Band die Songs hätte kürzer halten oder abwechslungsreicher gestalten sollen – die wenigen Gesangspassagen und langen Instrumentalpassagen wirken auf die Dauer eher einfallslos und eintönig. Rein musikalisch gesehen wird einem ein guter Sound geboten, auch der Gesang, wenn man ihn denn dann einmal zu hören bekommt, ist nicht gerade von schlechten Eltern. Mir persönlich fehlen einfach mehr Lyrics, die auch besser verständlich sind.
Alles in Allem muss ich aber sagen, dass dies kein Album zum aktiven Anhören ist; eher als Begleitung zu einer anderen Tätigkeit würde es passen.
 
 


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