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Saturday Night Evil
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CD Rezension

Artist / Band DEATHLIKE SILENCE
Release Date 28. 01. 2009
Homepage http://www.deathlikesilence.com
Label Spinefarm Records
Label URL http://www.spinefarm.fi/

ls ich die erst zweite CD der mir bis dahin unbekannten Band „Deathlike Silence“ anwarf, wusste ich nicht wirklich, was ich zu erwarten hatte. Jedoch wurde ich wie sooft von einer finnischen Band in ihren Bann gezogen und eines Besseren belehrt...

Schon der Opener „Trapped in the Night” zeichnet sich durch unglaublich eingängige Rhythmus und Lyrics aus, was das ganze Album über erhalten bleibt, als ob die Band einem vermitteln möchte „Wir verstehen unser Handwerk bestens“. Der Gesang passt ausnahmslos zum Inhalt der Lyrics und deren leicht düsteren Stimmung. Gekrönt wird das Lied durch ein technisch durch und durch sauberes Soli.

Rasanter, aber nicht weniger einprägend geht es weiter mit „And You Cry“, deren Riffs einem durch das ganze Lied durchpeitschen.Etwas ruhiger und „erholsamer“ dagegen ist der balladenhafte Song „Who's Gonna Bury Me“, der durch ein harmonisches Keyboardintro eröffnet wird. Dieser Song, genauso wie „They’ll eat us“ sind Paradebeispiele eines harmonisch, perfekt aufeinander abgestimmten Keyboard- und Gitarrenspiels.

They’ll eat us“ spiegelt zudem die düstere Atmosphäre des Lyrics gut wieder, denn das Gitarrensoli wird schön düster und dunkel gehalten – ein wahrer Hochgenuss für die Liebhaber der 6 Saiten.

Im hymnenhaften „Dragon“ stellt Frontsängerin Ms Maya ihr Können unter Beweis mit ihrem facettenreichen Gesang, der zusätzlich durch männliche Gesangspassagen im Refrain unterstützt wird und so richtig gut zur Geltung kommt.

Wuchtig und prägnant, kommt „Troops of Armageddon“ rüber – für mich persönlich eines der Highlights des Albums.

Leider bekam man ab Mitte des Albums das Gefühl die Songs verlieren an Spritzigkeit und Kreativität, jedoch war auch dies kein dramatischer Niveauabfall, da diese Lieder dennoch technisch sauber waren, nur weniger packend waren. Was ich auch über die graphische Gestaltung des Covers sagen muss, was aber natürlich Ansichtssache ist.Vollkommen unerwartet wurde eine Coverversion für mich zu eben so einem Highlight wie „Troops of Armageddon.

Entgegen meiner sonstigen Erfahrungen mit Coverversionen (wenn nicht gerade Versionen von Größen wie „Children of Bodom“ oder „Northern Kings“) enttäuschte mich die Neuauflage von „Moonlight Shadow“ keineswegs. Im Gegenteil, ich wurde voll und ganz eingekommen von dieser gelungen, sehr gitarrenlastigen Neuinterpretation dieses Songs, in dem sich jedoch nie ganz die Spuren des Originals verlieren.

Trackliste
01. Trapped in the Night
02. And You Cry
03. Whos Gonna Bury Me
04. Dagon
05. Till Death Tears Apart
06. Troops of Armageddon
07. Shadows Fall
08. The Headsman
09. Theyll Eat Us 1
0. Moonlight Shadow
11. Burning Flesh

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Zusammenfassend bleibt mir nur zu sagen: Liebhabern von gut abgestimmter Kombination und von klangvollem, lupenreinem Gesang, schönen Kombinationen von Gitarren und Keyboardstücken sind mit dem Album „Saturday Night Evil“ genau richtig beraten.

 
 
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