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La Puta Y El Diablo Hot

 
La Puta Y El Diablo
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CD Rezension

Artist / Band HAMLET
Release Date 15. 01. 2010
Homepage http://www.myspace.com/hamletirracional
Label Roadrunner Records
Label URL http://www.roadrunnerrecords.de

Die nun mehr seit 20 Jahren existierende Band „Hamlet“ hat hier zu Lande noch wenig Ruhm geerntet. Durch einen Vertrag bei Roadrunner Records und ihrem neuen Album „La Puta Y El Diablo“ (nein, nicht etwa „die Pute und der Teufel“, sondern zu Deutsch „die Hure und der Teufel“) versuchen sie nun auch international einen gewissen Bekanntheitskreis zu erhalten.

Eigentlich rechnete ich damit, dass der spanische Gesang des Sängers gewöhnungsbedürftig auf meine englischverwöhnten Ohren wirken müsste – tat es aber nicht. „El Habil Reino Del Desconcierto” wartet mit einer ordentlichen Gesangsleistung auf, die eine Bandbreite von klarem und growlendem Gesang sowie vereinzelten Shouts aufweist, wobei die leicht raue Stimme von Sängers J.Molly natürlich klang.

In „La Tentacion” ragt vorallem das Schlagzeugspiel von Paco Sánchez heraus, das taktvoll, und zugleich abwechslungsreich ist und das ganze Album über bleibt.

 

Mit „Siete Historias Diferentes” kommt auch endlich mal ein Lied mit Wiedererkennungscharakter, welches sich deutlich von den Vorangegangen abhebt, da es variantenreicher, vor allem bzgl. des Gitarrenspiel rüberkommt und einen sehr markanten Riff zu bieten hat. Es ist klar zu merken, dass die Band hat ihr „Ursprungsgenre“ verlassen hat und nun weniger im Heavy- als im Groove-Metal einzuordnen ist.

 

„No Habrá Final” dagegen weißt mehrere akustische Elemente auf, die die Band gekonnt in Szene setzt. Einzig das Intro zieht sich ziemlich in die Länge, sodass einem nach über einer Minute das Gitarrenspiel leicht monoton vorkommt. Dies ändert sich glücklicherweise im weiteren Verlauf des Liedes mit einem brillanten Mittelteil. Und wer nach 4 Minuten denkt, er hätte es mit einem rein instrumentalen Lied zu tun, der wird dann doch noch eines besseren belehrt.

 

Neben „No Habrá Final” und „Siete Historias Diferentes” hebt sich nur noch „Si No Tu Quién” deutlich durch Originalität und Einmaligkeit hervor – was größtenteils leider nicht gelungen ist, obwohl technisch alles an den Tag gelegt wurde und auch die Texte inhaltlich mit den Melodien harmonieren.

 

Produziert wurde das Album übrigens von Logan Mader, Gründungsmitglied und Gitarrist von Machine Head, wodurch sich der starke Sound erklären lässt.

 


Tracklist
1.  El Habil Reino Del Desconcierto

2.  La Tentacion

3.  El Traje Del Muerto

4.  Siete Historias Diferentes

5.  En El Nombre De Dios

6.  No Habrá Final

7.  Escupe Tu Vanidad

8.  Si No Tu Quién

9.  Revolución
10. Sacrificio

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Trotz anderer Sprache keineswegs ein Hindernis eingängig und markant zu sein, das Gesamtkonzept der Band steht, einzig mehr Originalität und Wiedererkennungswert fehlt. Aber nach mehreren Durchläufen kann man durchaus das Potenzial der Band erkennen.

 
 
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