Alexisonfire sind auch schon einige Jahre im Musikbuisness unterwegs, seit 2001 um genau zu sein. In dieser Zeit haben sie die Fans mit 4 Alben und 3 EPs versorgt. Pünktlich zur anstehenden Tour kommt die 3. EP der Jungs auf den Markt. Einen kleinen Vorgeschmack bekommt ihr hier…
Los geht’s mit dem sechsminütigem Namensgeber der EP: „Dog’s Blood“. Das Lied startet mit einem eher roh klingenden Intro und wirkt sehr minimalistisch gehalten. Das Einsetzen des Gesanges bekräftigt den ungeschliffenen Sound noch ein wenig. Etwa halbwegs durch das Hörvergnügen durch, schlägt die Stimmung komplett um und wird sanft. Der Gesang wirkt fast schon zart und zerbrechlich und die Instrumente halten sich zurück. Die Ruhe währt aber nicht lange und die Knaben geben wieder Gas. Ein sehr gelungenes Stück!
Weiter geht es mit „Grey“ und einem fast komplett anderem Sound. Das Schlagzeug wird zwar noch genauso hart ran genommen wie beim Vorgänger, aber die Melodie wirkt tragender und das Shouten geht in Gesang über. Das Solo ist sehr gut in das Lied eingepaßt, auch wenn es nichts wirklich Neues ist.
Nach dem fast schon entspanntem „Grey“ wird man mit „Black As Jet“ wieder wach gerüttelt und das mit ganz schön viel Dampf unterm Allerwertesten. Der Text ist minimalistisch gehalten und am Ende ist gar kein Gesang mehr zu hören. Dafür geben sich die Kanadier sehr experimentierfreudig im instrumentalen Teil und das Zuhören wird nicht langweilig.
„Vex“ ist der knapp sechsminütige Rausschmeißer der EP. Das Lied ist rein instrumental und läßt den Hörer entspannen. Ruhige Klänge ziehen sich durch das ganze Lied, zum Glück wird das Tempo an einigen Stellen angezogen. Andererseits hat „Vex“ einen eher traurigen Unterton, so daß es schwer wirkt und nachdenklich stimmt.
Tracklist
1. Dog’s Blood
2. Grey
3. Black As Jet
4. Vex






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