Dieses Album soll laut Sänger und Gitarrist Matt Heafy der bisherige Höhepunkt ihres Schaffens sein. Ob dem so ist, erfahrt ihr hier!
Das Album beginnt mit “Capsizing the Sea” los. Man könnte das Stück als Intro sehen, da es instrumental gehalten wurde – leider schafft es nicht, dass die Vorfreude auf die kommenden Lieder aufkommt oder wächst.
“In Waves” hat eine eingängige Melodie inne, die gut zum Titel passt und die Mischung des eher gegrowlten Gesangs und des klaren Gesangs passt sehr gut zur Musik. Alles in Allem ist das Lied also rund und stimmig und kann sich durchweg hören lassen.
Noch rockiger geht es im Anschluss mit “Inception of the End” weiter. An manchen Stellen wirkt die Musik ein bisschen „dahingeworfen“, die gut strukturierten und zum jeweiligen ausdrucksstarken Gesang passenden Passagen überwiegen dennoch.
“Dusk Dismantled” ist war mindestens genauso rockig und musikalisch mitreißend, dennoch überwiegt hier unklarer und schwer verständlicher Gesang, was es schwer macht, den Song im Gedächtnis zu behalten. Ansonsten kann man nur sagen, dass Musik und Gesang sich ergänzen und zu einem recht runden Gesamtbild beitragen.
Fast schon ein Gegenstück zum vorhergehenden Song ist “Watch the World Burn” – der klare und doch kraftvolle Gesang überwiegt und kann im Zusammenspiel mit der musikalischen Untermalung und einigen gegrowlten Passagen wirklich mitreißen und begeistern!
“Black” schlägt klanglich fast in die gleiche Kerbe wie „Watch the World Burn“ und kann als passende Fortsetzung des Albumklanges angesehen werden. Sehr dominant sind hier die Gitarrenklänge, die den ausdrucksstarken und angenehmen Gesang zeitweilig fast übertönen zu scheinen.
Wesentlich schwerer und düsterer ist “A Skyline's Severance”, da der Song mit seinem Gesang eine gewisse Grundstimmung aufbaut. Diese zieht sich wie ein roter Faden durch die musikalisch sehr rockige Spielzeit zieht und wird sicherlich Fans von der schnelleren und durchweg härteren Gangart begeistern können.
“Built to Fall” ist im Vergleich wiederum weitgehend leichter, auch wenn der Gesang eine Portion Härte, aber auch Wandelbarkeit in das Lied bringt, das auch musikalisch so einiges an klanglicher Abwechslung zu bieten hat. Im Großen und Ganzen ein Lied, das zumindest mich dazu verleitet hat, den CD-Player auf „Repeat“ zu stellen.
Von Beginn an durchweg eingängig und doch zugleich rockig kommt “Caustic Are the Ties That Bind” daher – die gesangliche Mischung zeigt einmal mehr, wie man Abwechslung ganz leicht in einen Song einfließe und ihn ausdrucksstark klingen lassen kann!
Ein bisschen an BULLET FOR MY VALENTINE erinnerte mich “Forsake Not the Dream” – die Wechsel zwischen klarem und eher düsterem Klang und der dominante Gitarrenklang - eine Kombination, die durchweg im Gedächtnis bleibt, besonders wenn sie wie hier gut zusammenpasst.
“Chaos Reigns” beginnt mit rockigem und mitreißendem Gitarrenklang und wird, zumindest was das Zusammenspiel von Gesang und Musik angeht, seinem Titel oftmals gerecht. Für mich schafft es der Song leider nicht, irgendeine Atmosphäre aufzubauen und ist somit nur begrenzt hörenswert.
Zeitweilig ruhig geht es mit “Of All These Yesterdays” weiter – weicher und melodischer Gesang, unterlegt mit eher wenig instrumentalem Klang, so beginnt das Lied nur um dann oftmals wieder rockiger zu werden und dann im Anschluss wieder in den ruhigen Klang zurückzufallen. Ein abwechslungsreiches Stück, das keinerlei Schwachstellen zu haben scheint!
“Leaving This World Behind” schließt das Album dann ab – ein Stück, das eigentlich nur aus einer immer gleich bleibenden, gezupften Gitarrenmelodie und unverständlichem “Gesang” besteht - also absolut kein ausdrucksstarker Abschluss für das Album.
Trackliste:
1. Capsizing the Sea
2. In Waves
3. Inception of the End
4. Dusk Dismantled
5. Watch the World Burn
6. Black
7. A Skyline's Severance
8. Built to Fall
9. Caustic Are the Ties That Bind
10. Forsake Not the Dream
11. Chaos Reigns
12. Of All These Yesterdays
13. Leaving This World Behind






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