Sänger Nathan sagt, dass es eine bestimmte Sache gibt, das dem Hörer klar werden soll – und zwar, dass man alles überleben kann. Dass das Leben einen mit Sachen bombardiert, wo man sich denkt dass man es nicht überleben könnte – aber im Endeffekt es doch tut.Ob diese Nachricht wirklich ankommt, erfahrt ihr hier!
Los geht es mit “Howdy Neighbor!”. Einem Song, der dem Hörer einen guten Eindruck gibt, in welche Richtung das Album gehen kann – ein kernig-rockiger Song, der zu jedem Zeitpunkt kraft- und ausdrucksvoll daherkommt und auch durch seine Lyrics voll überzeugen kann. Gesanglich kräftig und voll und doch mit den jeweilig passenden Gefühlen versehen, so kann es gerne weitergehen!
“Imagineer” ist wohl ein Song, in dem sich Einige wiederfinden können wenn es um die Lyrics geht. Gesanglich beweiset Sänger Nathan Leone einmal mehr, dass er eine kraftvolle Stimme hat und weiß, wie man mit Hilfe des Gesangs (zusammen mit der Musik) eine passende Atmosphäre für einen Song erschafft. Ein Song der rockt und weiß, wie man den Hörer mitreißen kann!
Atmosphärisch und kaum beschreibbar voll von Ausdruck, Gefühl und Kraft zur selben Zeit – so klingt “They’re Coming For Me”. Der Band ist hier ein Lied gelungen, das es schafft eine Stimmung aufzubauen, die einen schon fast in die Situation (beschrieben in den Lyrics) hineinzuziehen scheint und zugleich aber auch einen unheimlich nachdenklichen Nachgeschmack hat.
“Hey Superstar” ist ein durchweg rockiges Stück und hat doch eine angenehme Portion an Eingängigkeit in sich. Die leicht unterschiedlichen Untermalungen des aussagekräftigen Gesangs in den Strophen und des Refrains lockern das Lied auf und schaffen es zusätzlich noch mehr Abwechslung hineinzubringen.
Als eine prima Einstimmung zum Feiern dürfte man “Fireworks” ansehen – die recht eindeutigen Lyrics und der wandelbare und angenehme Gesang, gepaart mit einer tanzbaren musikalischen Untermalung – ein Ohrwurm wurde soeben auf dem Album gefunden: einmal angehört, schwirrt der Song noch lange im Kopf herum!
Ein treibender elektronischer Beat gepaart mit einem eingängigen Gitarrenklang – so geht es bei “Across 5 Oceans” schon ohrwurmverdächtig los. Eine volle Portion rockigen Klang mit dennoch einprägsamen Lyrics, das ist wie es weitergeht. Teils scheint der Gesang etwas in der Musik unterzugehen, aber im Großen und Ganzen wirkt das Stück einmal mehr rund und qualitativ sehr hochwertig.
Berührend geht es mit “We Got This” weiter. Der Song, dessen Lyrics sich um den tragischen Vorfall drehen, den Bassist Matthew erleben musste als er einer Frau helfen wollte, die auf offener Straße von ihrem Partner geschlagen wurde und sich dadurch selbst in Lebensgefahr brachte. Musik und Lyrics spielen hier gut zusammen und ergeben dank dem ausdrucksstarken und beeindruckenden Gesang ein Gesamtbild, das stimmig ist und bei genauem Hinhören zumindest alle Fans der Band emotional machen dürfte.
„I´ve never seen a ghost but I´ve seen miracles, I guess it´s all possible” – damit beginnt “What It Is To Wonder” und hat eine Art nachdenklichen Touch sofort versehen bekommen, der aber durch das komplett rockige Ambiente des größten Teils des Songs eher in den Hintergrund geschoben wird und nur in den Strophen wieder zu finden ist. Alles in Allem ein Song, der viele musikalischen Facetten bedient und einmal mehr dank Nathan´s wandelbaren und ausdrucksstarken Gesang glänzen kann.
“Heroine” ist ein Lied über das Berühmtsein und all seine dunklen Seiten, schafft es aber dennoch eine kraftvolle, kämpferische und lockere Stimmung herüberzubringen, sodass der Hörer eher den Gedanken ans Kämpfen bekommt als ans Aufgeben und des sich in diesem „bösen Schicksal“ Suhlens. Einmal mehr findet man hier eine wirklich gute und harmonische Mischung aus den rockigen Klängen, Nathan´s Gesang und vielen elektronischen Elementen, die in den Song eingebaut wurden.
Recht punkig und trashig beginnt “Blood Red Flags” und schafft es, einen Großteil dieses Gefühls im Verlauf des Liedes aufrechtzuerhalten. Gesanglich passt die Stimmlage gut zu den Lyrics und wird auch von der Musik sehr gut unterstützt und in der Aussage gepusht.
“Take Me or Leave” hat, wie alle Songs auf diesem Album wirklich ausdrucksstarke Lyrics, denen sicherlich die meisten Hörer etwas abgewinnen können – man solle sich als Ganzes lieben lernen mit all seinen Schwächen und Stärken, und dann könne man glücklich sein – diese Nachricht haben sie in Lyrics verpackt, die musikalisch und gesanglich wirklich passend und kraftvoll umgesetzt wurden. Besonders erwähnenswert ist der eingebaute Hip-Hop-ähnliche Part des Liedes, der in Erinnerung bleiben dürfte.
Den Schlusspunkt des Albums setzt dann “The Great Divide” – es ist ein Lied, welches in der ersten Hälfte aus wirklich einem Lied besteht, das sich ins Gedächtnis einfrisst, wenn man es denn zulässt. Dann ist da der zweite Teil des Liedes nach einer Pause voller Stille, und dieser Teil ist dann eine Art instrumentales Stück für sich selbst, das durchweg rockig ist.
Trackliste:
1. Howdy Neighbor!
2. Imagineer
3. They’re Coming For Me
4. Hey Superstar
5. Fireworks
6. Across 5 Oceans
7. We Got This
8. What It Is To Wonder
9. Heroine
10. Blood Red Flags
11. Take Me or Leave
12. The Great Divide






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