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Schuld Hot

 
Schuld
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CD Rezension

Artist / Band HEILAND
Release Date 17. 03. 2006
Homepage http://www.heiland-music.de
Label WEA (Warner)
Label URL http://www.warnermusic.de/

Der Versuch von der Originalität der "Rap-Oper" in den schon zu oft dagewesenen Gothic-Pop zu wechseln...

Erst mal ein Blick in die Vergangenheit. Unter dem Namen „Highland“ bestritt Nicole Heiland vor einigen Jahren noch (genauer 1999) mit zwei Rappern (einer Dame und einem Herren) den Kampf um die vorderen Plätze in den Charts und ja, auch ich habe noch „Bella Stella“ irgendwo im Regal liegen. Dieser Stil passte auch besser als das Genre, an welchem sie sich nun gemeinsam mit Martin Otto versucht. Im Refrain kommt Nicoles klare ausgebildete Stimme wunderbar zur Geltung, allerdings ist sie für den Zwischengesang meiner Meinung nach zu kindlich und passt daher nicht unbedingt in die Schublade Gothic-Rock. Auch mit nun deutschem Namen „Heiland“ werden wieder die einstelligen Ränge in den Charts angepeilt, wobei es auffällt, das man hier permanent an L´Âme Immortelle denken muss.

Im großen und ganzen klingt es elektronisch poppig mit dezenten Gitarren im Hintergrund und Gesang der irgendwo zwischen Gothic und Schlager anzusiedeln wäre. Die beiden Remixe klingen auch nicht sonderlich anders als das Original.

Dann ist da aber noch der letzte Song „Die Hoffnung stirbt zuletzt“. Man versucht sich an harten Gitarrenriffs und die männliche Stimme klingt gar nicht so schlecht, erinnert sogar ein bisschen an Zeraphine, der Refrain jedoch zerstört die Hoffnung auf einen Song, der sich in schwarzen Clubs etablieren könnte, denn auch hier bekommt der Song eine leichte Schlagerattitüde.

Zu guter letzt kann man noch das Video zu „Schuld“ auf der Scheibe finden (wenn man denn einen Player hat der es abspielt, ich hab leider keinen gefunden)

Fazit:
In die Rap-Rock-Schiene von damals wollte der operesk angehauchte Gesang richtig gut passen und bot quasi ein neues Mischgenre, aber nun wo man versucht in der dunklen Szene Fuß zu fassen, wirkt es eher wie eine Kopie von Vielerlei bekannten Düsterbands.

Der Refrain wird sich aber ohne weiteres im Gehörgang festsetzen.

Tracklist:

  1. Schuld (Original)
  2. Schuld (Club Mix)
  3. Schuld (Industrial Mix)
  4. Die Hoffnung stirbt zuletzt
  5. Video: Schuld

Autoren Bewertung

Fazit

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Yes No
Geschrieben von Xardas
January 01, 2009
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