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Is pornography art? Hot

 
Is pornography art?
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CD Rezension

Artist / Band F.A.Q.
Release Date 16. 05. 2005
Homepage http://www.f-a-q.ch
Label Synthetic Poduct

Und hier ein Album irgendwo zwischen Elekro und Rock.
Live konnte man F.A.Q. in letzter Zeit auf der Tour mit Apoptygma Berzerk begutachten, aber die Schweizer schauen schon auf eine 10 Jährige Bandgeschichte zurück. Damals nannte man sich noch „Carpe Diem“ und so ist das neue Werk „Is pornography art?“ irgendwie ein Schritt in eine neue Zukunft.

Mit dem Einstiegssong „The world is cold enough“ eröffnet sich der Silberling gleich als tanzbares Album indem auch Gitarren nicht zu kurz kommen werden. Philips Stimme kann man getrost neben die von Brian Molko stellen, denn sie klingt interessant, frisch und zieht den Hörer in den Bann. Beim Folgesong „Minor“ wird der harte Beat mit engelsgleichen Stimmen aufgelockert und Pianosequenzen tun ihr übriges dazu F.A.Q. nicht einfach in die EBM Schiene abrutschen zu lassen. „Learning to fly“ schlägt dann schon tiefere Oktaven an, so das der Placebo-Vergleich plötzlich gar nicht mehr so recht greifen mag. Man merkt deutlich, das F.A.Q. zwar eine größere Hörerschaft ansprechen wollen, sich dabei aber keinesfalls darauf verlassen andere Szenegrößen zu kopieren und damit deren Publikum zu entern.

Nun, vorhin war ja schon einmal die Sprache von Apoptygma Berzerk, da möchte man doch gleich noch erwähnt haben, das Herr Stephan Groth es sich nicht nehmen ließ mit der Supportband einen Song aufzunehmen. Das Kindlein trägt den schönen Namen „We come in pieces“, hat einen leicht düsteren Touch und ist zum entspannendem Langsamtanzen geeignet. Der wohl viel mehr überraschende Gast auf „Is pornography art?“ ist Jenna Jameson welche aus eben diesem Business kommt. Sie schmückt sowohl Cover, Inlay und Homepage von F.A.Q. und deren Silberling, als auch den Track „Heartbraker“. In diesem Stück sind zu typisch F.A.Q.´schen Elektrogitarrensounds Ausschnitte aus Jenna´s DVD „Hell on Heels“ zu hören. Am Ende des Albums befindet sich noch der Elektroclash Mix des Songs, der durch den Stimmverzerrer beim Wort „Psycho“ eine ziemlich gruselige Szenerie schafft.

„Hyde Park“ gefiel mir schon im Live Set recht gut und obwohl es auf Platte elektronischer ist als on Stage, ändert sich meine Meinung nicht. Interessante Klangwelten, sehr tanzbar und mehrstimmiger Gesang, der den Eindruck eines vollen Saals bei einem Auftritt sogar dann rüberbringt, wenn gar keine Livemusiksequenzen zu hören sind.

Mit „Never again“ und „The man next to me“ wird dem Gehör dann noch etwas ruhiges geboten, was allerdings nicht weniger hörenswert ist, als das folgende und sehr treibende “One trip one noise”, mit dem man das Liveset (zumindest in Leipzig) beendet hat. Eigentlich wäre es auch auf „Is pornography art?“ der Rausschmeißer, wären da nicht noch die drei Bonustracks, bei denen es sich um Remixe handelt.

Meine persönlichen Favoriten sind „Hyde Park“ und zuletzt genannter Song.

Fazit:

Live sind F.A.Q. rockiger und es gibt was fürs Auge, denn Sänger Philip kann die Hüften besser kreisen lassen als manche Frau das je könnte *g* Allerdings ist „Is pornography art?“ auch für Hörer geeignet die sonst nicht so viel mit elektronischer Musik anfangen können, denn die Gitarren kommen auch auf Platte gepresst nicht zu kurz.

Alles in Allem ein Album, das man sich auf jeden Fall mal anhören sollte!

Tracklist:

01. The world is cold enough
02. Minor
03. Learning 2 Fly 2005
04. We come in pieces (duet version)
05. How to make love like
06. Heartbreaker(Feat.Jenna Jameson) 
07. Line Fourteen
08. The Strange case
09. Hyde park
10. Never again
11. Second Skin
12. The man next to me
13. One trip One noise
14. *** Heartbreaker (Electroclash Mix)
15. *** Minor (Minority Mix)
16. *** Home (Revisited Mix)

Autoren Bewertung

Fazit

Gesamtbewertung: 
 
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Yes No
Geschrieben von Xardas
January 01, 2009
#1 Verfasser
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