Mit fünf Titeln welche nicht noch einmal veröffentlicht werden, verkürzen J.B.O. die Wartezeit auf das neue Album.
Bekannt ist ja, das J.B.O. den Spaßpunk der frühen Ärzte im Metal-Genre umsetzen, also immer dann hervorragend passen, wenn schon genug Alkohol geflossen ist und man gehaltvollen Texten nicht mehr so recht folgen kann.
Los geht’s mit dem Albumtitel „Rockmuzik“ der eine Umwandlung des Hits „Popmusic“ darstellt. Erinnern tut mich das etwas an Scooters „Hyper Hyper“ als zuerst einige Berühmtheiten aufgezählt werden. Zumindest hat es Wiedererkennungswert, reißt mich dennoch nicht zum rocken vom Sitz.
„Sie-ben“ hingegen hat keinerlei Text intus sondern kommt völlig mit Herumgestottere aus, das ja auch schon Scatman John berühmt gemacht hat. Ein sehr schnelles Stück welches wohl live das Publikum zum herumspringen motivieren dürfte.
Weiter geht’s dann mit einer Verwurstung des griechischen Weins. Aus dem wurde kurzerhand „Fränkisches Bier“ gebraut und obwohl ich die eine oder andere Veralberung von J.B.O. recht erheiternd fand, will diese hier so irgendwie gar nicht zünden.
„Explizite Lyrik“ hat dann ein bisschen was von Swing gepaart mir Rock und widerspricht dem zweiten Stück der Scheibe völlig. Ein Beinwipprhythmus und ein Refrain der im Ohr hängen bleibt machen dieses Lied aus.
Das Letzte Stück, was dann schon wieder eher nach SpaßMETAL klingt ist „Ohne Mir“ und befasst sich mit Medienspektakeln wie „Big Brother“, „DSDS“ und was es nicht sonst noch für Abartigkeiten im deutschen TV gibt. Natürlich kommt auch die Politik und die Musikwelt nicht sonderlich gut weg.
Fazit:
Irgendwie wills nicht so recht zünden, auch wenn es hier und da mal was zum Mitsingen und –rocken gibt. Sonderlich spaßig sind die texte dann leider doch nicht ausgefallen, sondern verursachen eher ein bitteres Lächeln, ob dem Wahrheitsgehalt dahinter.
Tracklist:
01. Rockmuzik
02. Sie-Ben
03. Fränkisches Bier
04. Explizite Lyrik
05. Ohne mir






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